Sternzeichen: Löwe, 23. Juli bis 23. August
Mineralgruppe: Quarz
Farbe: farblos
Härtegrad: 7
Spez. Gewicht: 2,65
Lichtbrechung: 1,54 -1,55
Kristallsystem: trigonal
Durchsichtigkeit: durchsichtig
Chemische Si O2
Zusammensetzung: Kieselsäure
Hauptvorkommen: Brasilien, Alpen, Madagaskar. Die wichtigsten Fundorte sind USA, Brasilien und Madagaskar. Bergkristalle sind aber weit verbreitet in vielen Ländern der Erde. Besonders schöne Sammlerkristalle werden immer wieder in den Alpen gefunden.
Bergkristall ist klarer, reiner Kristallquarz. Er entsteht aus Kieselsäure-Lösung in Gängen, Drusen und Klüften.
Die Kristall-Formationen reichen von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern. Bergkristalle bilden sich meist auf sogenanntem Untergestein und stehen oft in Gruppen zusammen. Seine Kristalle können winzig klein sein aber auch einen Durchmesser bis zu einem halben Meter haben. Auch mannsdicke Kristalle sind dabei als Maximum möglich.
Gemäß dem Medizinrad ist der Quarz diesem Mond zugeordnet. Er setzt sich aus Silicium-Dioxyd zusammen und ist ein relativ harter Stein mit einem gläsernen Glanz. Quarz kommt in fast jeder erdenklicher Farbschattierung vor, tritt jedoch am häufigsten weiss oder farblos auf.
Heilwirkung
Quarz ist ein Stein der Kraft. Er wird schon lange auch als übersetzende Kraft im technischen Bereich verwendet (Radios, Radaranlagen usw.). Doch im Quarz liegen unerkannte Potentiale, von denen wir heute noch kaum etwas ahnen.
Im Verbindung mit der Arbeit mit anderen Steinen ist Quarz besonders gut wegen seiner verstärkenden Wirkung geeignet.
DerBergkristall wirkt durch seine Klarheit und Kraft auf sämtliche gestörten Bereiche auf allen Ebenen. Man kann ihn sehr gut als “Verstärker” in Kombination mit anderen Steinen anwenden.
Der Bergkristall eignet sich gut zur Arbeit an sämtlichen Chakren.
Körperliche Heilwirkung
bei Augenleiden, Magen-Darmbeschwerden, Schilddrüsenstörungen, Haltungsfehlern im Bereich der Wirbelsäule, Herzbeschwerden und Blutungen, regt die Bildung der weißen und roten Blutkörperchen an.
Psychische Heilwirkung
Er wirkt stark harmonisierend, das innere Gleichgewicht herstellend.
Anwendung und Wirkungsweise
Bergkristalle bewirken in dem Sinne keine Heilung. Sie stärken nur die Selbstheilungskräfte, erhöhen die Frequenz aller Chakras und tragen dazu bei, daß sie alle gleichzeitig harmonisch schwingen. Bergkristalle fördern ebenfalls das spirituelle Wachstum und eignen sich gut als Meditationsstein. Sie setzen innere Erkenntnis- und Wandlungsprozesse in Gang, die zu einer Harmonisierung des inneren Gleichgewichtes beitragen. Oft werden sie bei Edelsteinbehandlungen unterstützend eingesetzt, weil ihre Schwingung mit allen anderen Steinen harmonisiert und ihre Frequenz erhöht. Der Bergkristall ist der Stein für alle Notfälle.
Für den Laien ist es ratsam, den Bergkristall in der geschliffenen Kugelform zu tragen und anzuwenden; denn die unbearbeitete Form besitzt ein stumpfes Ende, das Energie aufnimmt und eine Spitze über welche die Energie wieder abgegeben wird. Durch seine entstrahlende Wirkung bindet der Bergkristall (besonders als Kugel) Erdstrahlen und Wasserstrahlen in sich und verwandelt diese in positive Energie. Legen wir diesen unbearbeiteten Kristall auf den Körper auf, kann je nach Stellung des Kristalls Energie in den Körper einfließen oder abgezogen werden. Dabei ist ungewiß, ob die Energie, die dem Körper entzogen wird, positiver oder negativer Natur für den Betroffenen ist. Bei der Kugelform dagegen besteht eine Art Kreislauf von Geben und Nehmen, welche die Energieaufnahme und Energieabgabe im Gleichgewicht hält. Bei Erschöpfungszuständen und Hauterkrankungen hilft die regelmäßige Einnahme des Bergkristall-Elixiers. Eine Kette um den Hals getragen wirkt entspannend und harmonisierend. Gegen Verspannungen der Wirbelsäule hilft das mehrmalige Auflegen von Bergkristallkugeln entlang der Wirbelsäule.
Bei Schilddrüsenerkrankungen wie beispielsweise dem Kropf, sollte der leicht erwärmte Bergkristall auf diese Stelle aufgelegt werden, während es bei Augenleiden hilft, sogenannte Schmeichelsteine vor die geöffneten Augen zu legen. Zur Blutstillung legt man ihn vor die betreffende Wunde und wickelt ihn gegebenenfalls so mit in den Verband ein.
Historie
Die Griechen nannten den Stein kristallos, d.h. klares Eis. Sie waren der Meinung, daß es sich bei dem Bergkristall um ewiges Eis handele, das selbst die heißesten Sonnenstrahlen nicht zu schmelzen vermochten. Aufgrund seiner Ähnlichleit mit dem Eis wird dem Quarz die Fähigkeit zugesprochen, vor Durst zu schützen. Medizinische Anwendungen sind zahlreich. Als verdichtetes Eis soll er vor Frost schützen, einen klaren Blick verschaffen, sichere Seefahrt, Einfluß auf die Obrigkeit, einfühlen in fremde Gedankenwelt und vieles mehr. Wer mit seinem Gott in Kontakt treten wollte, dem wurde geraten, mit einem Bergkristall den Tempel zu betreten, sollte der Stein doch die Erhörung der Gebete befördern.
Überlieferungen berichten von riesigen Palästen und Höhlen aus Bergkristallen. Zum Zweck der Wahrsagung wurde die Form der geschliffenen Kugel bevorzugt, weil sie die Eigenschaft besitzt, dem Betrachter sein eigenes Spiegelbild zu zeigen und Gelegenheit gibt, sich freizumachen von den eigenen Gedanken, um Antwort auf die Fragen der Ratsuchenden zu bekommen.
Der Bergkristall gilt als Stein der Priester und Spiritisten. Aus ihm stellte man in Assyrien und Babylonien, im alten Griechenland und in Rom magische Kugeln zum Anrufen der Geister her. Vielen Sagen zufolge bewohnen Geistwesen der Berge funkelnde Höhlenpaläste aus Bergkristall.
Auf dem Kapitol zu Rom weihte Kaiser Augustus den größten damals bekannten Bergkristall, ein Prachtexemplar von 50 Pfund. Auch Nero schätzte edle Steine und sein liebster Becher war aus Bergkristall.
Jenen Bergkristall, der als Schotter im Bett des Rheinstromes seinen Schliff erhielt, bezeichnet man als Rheinkiesel.
Sonstiges
Der Bergkristall ist als Monatsstein dem Januar zugeordnet.
Im Tarot entspricht der Bergkristall mit seiner geordneten Kristallstruktur der Trumpfkarte IV - “Der Kaiser”.